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5 Min. LesezeitHosting · Datenschutz · Supabase

Vercel und Supabase in der EU betreiben: eine Checkliste

Regionen, Verträge, Zugriffe und Nachweise: Was Unternehmen klären sollten, bevor sie Anwendungen auf Vercel und Supabase produktiv nehmen.

Mark C. ReinoldMark C. ReinoldVEGVÍSIR GmbH

Vercel und Supabase lassen sich so betreiben, dass Daten in EU-Regionen verarbeitet werden. Entscheidend sind Regionswahl, Verträge, Zugriffsregeln und ein dokumentierter Betrieb. Diese Checkliste fasst zusammen, was wir in Projekten prüfen.

Regionen

  • Supabase-Projekt in einer EU-Region anlegen, etwa Frankfurt (eu-central-1). Eine nachträgliche Migration ist möglich, aber aufwendig.
  • Serverfunktionen bei Vercel auf eine EU-Region festlegen, etwa Frankfurt (fra1).
  • Prüfen, welche Zusatzdienste wie E-Mail, Monitoring oder KI-Modelle Daten außerhalb der EU verarbeiten.

Verträge

  • Auftragsverarbeitungsverträge der Anbieter abschließen und ablegen.
  • Unterauftragsverarbeiter dokumentieren.
  • Accounts auf das Unternehmen laufen lassen, nicht auf Dienstleister oder Einzelpersonen.

Zugriffe

  • Row Level Security in jeder Tabelle aktivieren und Rechte explizit vergeben.
  • Service-Schlüssel nur serverseitig verwenden und regelmäßig rotieren.
  • Single Sign-on und Mehrfaktor-Anmeldung für Administratoren.

Nachweise

Backup- und Wiederherstellungstest, Sicherheitsprüfung vor dem Go-live und ein kurzes Betriebshandbuch. Damit lassen sich Fragen von Datenschutzbeauftragten und Kunden-Audits schnell beantworten.

Wohin soll die Reise gehen?

Ein Gespräch von 30 Minuten reicht meist, um zu wissen, ob und wie wir helfen können. Antwort innerhalb eines Werktags.

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