5 Min. LesezeitDue Diligence · Private Equity
IT Due Diligence 2027: Worauf Private Equity jetzt achten sollte
Die Fragen, die in einer IT Due Diligence heute über den Deal entscheiden: Kosten nach dem Closing, Sicherheit, Abhängigkeiten und KI.
Eine gute IT Due Diligence beantwortet eine Frage: Was kostet die IT nach dem Closing wirklich, einmalig und laufend, und welche Risiken können den Plan kippen? Alles andere ist Begleitmaterial.
Kosten: Run-Rate und Nachholbedarf trennen
Das IT-Budget im Datenraum zeigt selten den Nachholbedarf. Veraltete Systeme, auslaufender Support und fehlende Sicherheitsmaßnahmen gehören als einmalige Investition in ein eigenes Modell.
Sicherheit: Nachweise statt Selbstauskunft
Fragen Sie nach Penetrationstests, Backup-Wiederherstellungstests und Zugriffskonzepten mit Datum. Eine unterschriebene Selbstauskunft ersetzt keinen Nachweis.
Abhängigkeiten: Konzern, Dienstleister, Schlüsselpersonen
Gemeinsam genutzte Systeme mit dem Verkäufer, ein einzelner Dienstleister ohne Vertretung oder eine Person, die alles weiß: Das sind die Punkte, die nach dem Closing Geld kosten.
KI: Chance und Risiko zugleich
- Welche KI-Funktionen sind im Produkt, und auf welchen Modellen und Verträgen beruhen sie?
- Wurde Software mit KI-Werkzeugen gebaut, und gibt es dafür Review- und Sicherheitsprozesse?
- Wo kann KI nach dem Closing Prozesskosten senken, und wer setzt das um?
Fragen an den Verkäufer: kurz und einzeln
Sammelfragen erzeugen Sammelantworten. Eine klare Frage pro Zeile, Kontext als kurze Notiz darunter, und der Datenraum füllt sich schneller und präziser.