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4 Min. LesezeitCarve-out · ERP

ERP-Lizenzen im Carve-out: früh verhandeln statt spät zahlen

Warum Lizenzen der unterschätzte kritische Pfad im IT Carve-out sind und welche Fragen vor dem Signing geklärt sein sollten.

Mark C. ReinoldMark C. ReinoldVEGVÍSIR GmbH

Im Carve-out entscheidet oft nicht die Technik über den Zeitplan, sondern das Lizenzrecht. Ob ein verkaufter Unternehmensteil sein ERP weiter nutzen darf, steht im Vertrag zwischen Verkäufer und Hersteller, nicht im Kaufvertrag.

Die Fragen vor dem Signing

  • Erlaubt der Lizenzvertrag die Nutzung durch ein Unternehmen außerhalb des Konzerns, auch übergangsweise?
  • Braucht es die Zustimmung des Herstellers, und wie lange dauert sie erfahrungsgemäß?
  • Welche Lizenzen muss der Käufer neu erwerben, und zu welchem Preis?
  • Was passiert mit Daten und Mandanten, wenn die Nutzung endet?

Warum das in die TSA gehört

Wenn die TSA eine Systemnutzung vorsieht, die lizenzrechtlich nicht gedeckt ist, entsteht ein Risiko für beide Seiten. Eine klare Regelung schützt Käufer und Verkäufer und verhindert Nachforderungen.

Der praktische Weg

Lizenzinventar früh erstellen, Hersteller früh einbinden, Alternativen parallel bewerten. Für kleinere Fachanwendungen ist ein Neubau oft schneller als eine Lizenzverhandlung.

Wohin soll die Reise gehen?

Ein Gespräch von 30 Minuten reicht meist, um zu wissen, ob und wie wir helfen können. Antwort innerhalb eines Werktags.

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